| Jugendarbeit während der Wintermonate. |
| Kalenderwoche 50-05. |
| Die Kündigung unserer Bauräume ist dem Verein zugestellt worden. Der neue Eigentümer setzt uns eine Kündigungsfrist bis zum 31.03.2004. Dann soll das Haus abgerissen werden. Die Anfrage nach neuen Bauräumen bei der Gemeinde läuft. Außerdem wurde auch noch gleich ein Antrag auf Jugendförderung gestellt. Wir haben in der Flugsaison 2003 wieder einigen Jugendnachwuchs bekommen und wollen unsere Jugendarbeit reibungslos weiterführen! Hierzu ist neben dem notwendigen Platzbedarf auch ein bisschen Geld notwendig. |
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Der Hai, Version XXL ist bügelfertig. Für die
Winglets wurde ein Muster aus Pappkarton hergestellt um die Größe und das
Aussehen von einigen Vereinsmitgliedern beurteilen zu lassen. Heute nehme
ich den Hai mit nach Hause und räume meinen Arbeitsplatz auf für ein neues Bauprojekt.
Daheim wird noch ein Stück Balsasperrholz aus 3 x 1,5mm Balsa
verleimt und die Ohren nach den Schablonen hergestellt. In die äußerste Rippe
werden Messingbuchsen mit M4 - Innengewinde eingeklebt. Die Leitwerke werden
mit 2 Schlitzen versehen. Die Schrauben können gelöst werden, die Ohren werden zum Transport nach oben herausgezogen.
Alle Einzelteile haben dann Platz in einer Tasche.
Dominik klebt am heutigen Abend noch die obere Beplankung auf den Flügel. Hierzu werden die Hauptholme samt Nasenleisten bündig gehobelt und geschliffen. Es ist doch recht aufwendig den elliptischen Tragflügel der Spitfire zu bauen. Auf die Randbogen will er verzichten, er baut die Version "clipped wing". Und rechtzeitig zur Familienpizza, belegt mit Speck und Zwiebeln, ist auch die obere Beplankung aufgeklebt. |
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| Und schon lange liegt ein nie fertiggestelltes Bauvorhaben auf dem Tisch in meinem Hobbyraum. Die Dewotine D520 wird nun endlich in Angriff genommen. An diesem Abend erfolgt eine Vorführung über rationelles Bauen. Zuerst werden die Schablonen für die Rippen aus Sperrholz hergestellt (vielleicht will das Ding ja noch jemand bauen...). Hauptholm, Knickverstärkung, Nasen- und Endleisten werden auf dem 12-Grad-Baubrett aufgeheftet und mit Weisleim geklebt. In der Trockenzeit wird schon mal die Beplankung zugeschnitten und zusammengeklebt. Die verbleibende Zeit bis zum Bauende reicht gerade noch um das Gerippe auf die untere Beplankung zu kleben. Eine Liste für die zu besorgenden Materialien wird noch geschrieben und wieder erwartet uns eine 40cm Pizza mit Zwiebeln und Speck. | |
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Über die Feiertage wird der XXL - Hai zur
Bespannung vorbereitet. Das Modell ist fein verschliffen, um die Längsachse
ausgewogen und wartet auf die Bügelfolie.
Noch ein letztes Foto vom Gerippe und los geht´s. Jedoch beim Außenteil
vom Flügel ist ganz schnell ausgebügelt. Die Konstruktion im Außenbereich
ist zu labil und die Folie hängt zwischen den Rippen zu arg durch. Also
kurzerhand nochmals je 2 Zwischenrippen eingesetzt und an der Endleiste
nochmals eine Verstärkung eingeklebt. Beim Bespannen wird nun erst der
Nasenleistenbereich und dann vorsichtig den Rest auf Spannung gebracht. Nun
sind auch keine Verzüge mehr sichtbar. Als verspätete Einsicht würde ich
die Nasenleistenbeplankung bis zur Endrippe verlaufen lassen - wie heißt
der Spruch - nachträglich ist man immer schlauer...
Jedoch mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Das Modell ist ausgewogen und bringt 1100 Gramm auf die Waage. Am Dreikönigstag liegt das Modell im Schnee zum obligatorischen Foto vor dem Erstflug. Farbenfroh und versehen mit den passenden Dekorsätzen aus eigener Herstellung wartet das Modell auf den Erstflug. Toni, unser Flying - Wing - Profi übergibt das Modell per Handstart dem ersten Gleitflug. Leicht Höhenruder gezogen und das Modell setzt nach wenigen Metern auf. Ein bisschen Höhenruder wird getrimmt und beim zweiten Gleitflug reicht dann die Pistenlänge mit 120 Meter gerade noch aus für die Landung. |
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| Eine Leine wird vorbereitet und der Hai XXL kurzerhand hinter die Piper von Rudi gehängt. Die Piper ist motorisiert mit einem Torcman und 16 Zellen. Für den Winterbetrieb sind Skier montiert. Nach kurzer Gleitstrecke sind beide Modelle in der Luft. Nach 2 Runden Schleppflug ist eine akzeptable Höhe erreicht und der Nurflügel wird ausgeklinkt. Eine ausgiebiger langsamer Gleitlflug beginnt. Leistung ohne Ende - der richtige Thermikflieger, so hört man einige Kollegen im Hintergrund munkeln. Das Modell wird auf Tiefenruder getrimmt und geht auf Strecke an den benachbarten Hang. Dort wird einige mal im Hangaufwind hin und her geflogen und sogar etwas Höhe gemacht. Der Hai wir angestochen, recht schnell wird das Teil. Es folgen eine Rolle und ein Looping. Danach wird die überschüssige Fahrt wieder in Höhe umgesetzt. Für die Fotografen werden noch einige Steilkurven geflogen. Dann erfolgt eine butterweich Landung mit voll gezogenen Höhenruder. Dieses Prozedere wird diesen Mittag noch einige male wiederholt. Ich bin zufrieden - die Arbeit hat sich gelohnt. | |
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| Am
8.1.2004 geht es wieder rund in den Bauräumen. David ist flugbegeistert
und möchte sich über unsere Bauaktivitäten informieren. Nachdem er den
einzelnen Jungs vorgestellt wurde schaut er sich reihum die Bauwerke auf
den Bautischen an und unterhält sich mit den Erbauern. Gerne würde er
sofort loslegen - am liebsten gleich mit einer Spitfire, sowie Markus,
Dominik, Moritz und Thomas. Aber alles nacheinander. Mit dem nächsten
Bauprojekt kann er dies auch tun. Aber hierzu muss er sich noch ca. 2
Wochen gedulden. Dann bauen wir für unser Neueinsteiger ein leichtes
Elektromodell mit 1,3 Meter Spannweite. Darüber jedoch mehr in 2 - 3
Wochen. Heute beginnt Kevin und Moritz mit dem Bau von einem Cleany. Kevin liest die Baubeschreibung und legt auch gleich los. Moritz sägt erst mal alle Sperrholzteile vom Cleany zu und baut zwischendurch an seinem Klippensegler weiter. Dominik passt die Querruderservos an der Spitfire ein und beplankt die Oberseite vom Tragflügel. Nicki klebt den Rumpfboden vom Charter auf und zeigt mir seinen nagelneuen OS, welcher er als Weihnachtsgeschenk bekommen hat. Im Flügel von meiner Dewotin werden die Querrudersegment eingebaut und die Obere Beplankung aufgezogen. |
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