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Ferienprogramm am 5. August 2008.
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Mit diesen Zeilen kündigen wir unser Vorhaben in der Presse an. |
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Alljährlich veranstaltet die Modellbaugruppe Radolfzell e.V. im Rahmen eines Ferienprogramms eine kleine Bauaktion mit mehreren Jugendlichen aus dem Verein. Dieses Jahr erstmals, in Kooperation mit der Hausherrenschule Radolfzell. In den Kellerräumen der Hausherrenschule, in welchen wir seit diesem Jahr verweilen, werden am Vormittag mit einigen Schülern einfache Segelflugzeuge gebaut. Hierbei werden handwerkliches Geschick für den Zusammenbau, sowie die notwendige Theorie der Aerodynamik vermittelt. Den Jungen soll nach einigen Stunden klar sein warum ein Flugzeug überhaupt fliegt. Gegen Mittag fahren wir zum Modellflugplatz. Die Mittagspause verbringen wir zusammen auf dem Modellfluggelände und stärken uns mit Grillgut und Getränken. Danach wollen wir gemeinsam unsere gebauten Modellflugzeuge erproben. Mit einem kleinen Wettbewerb soll getestet werden, wessen Modell die längste Flugbahn zurück legt. Auch lassen wir die Jungs an den Steuerknüppel. Eigens für diesen Tag wurde eine Schulungsmodell hergestellt. Im sogenannten Schüler- Lehrerbetrieb dürfen die Jungs für kurze Zeit Pilot sein und ferngesteuert ihre Bahnen am Himmel ziehen. Die MBG Radolfzell e.V. hat momentan 26 jugendliche Mitglieder bei einer Gesamtzahl von ca. 100. Somit hat der Verein keinerlei Nachwuchsprobleme. Jeden Donnerstag von 17 - bis 20 Uhr bauen die Jungendlichen in den Bauräumen unter Aufsicht erfahrener Mitglieder ihre Modelle. Diese werden meist nach Bauplan und in Handarbeit hergestellt. Interessierte Besucher sind recht herzlich in den Bauräumen der MBG Radolfzell e.V. willkommen. An den Wochenenden können die Modelle im Flugbetrieb auf dem Modellfluggelände Haldenstädter Hof bei Stahringen bestaunt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Vorstandschaft der Modellbaugruppe Radolfzell e.V. |
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| Hier geht es zum Pressebericht vom SÜDKURIER Medienhaus. | |
| Einige Tage vor dem Event wird noch schnell eine Easycup von Multiplex beschafft und zusammengebaut. Der Zusammenbau geschieht in 3 Stunden. Dabei wurde zwar ein Fläschchen Sekundenkleber verbraucht, dann ist der Flieger aber schon flugfertig. Als letzten Schritt übernimmt Horst und Andreas das Aufbringen der Aufkleber. Jetzt sieht die Piper mit Namen "Easycup" schon wie ein Flugzeug aus. | |
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| Heute ist der 5. August. Alle Jungs aus der
6. Klasse der Hausherrenschule Radolfzell sind anwesend. Die Jungs haben
ein Alter von ca. 12 Jahren und haben im Werkunterricht, bei Herrn Lubach bereits Schlüsselbretter, Tischtennisschläger und eine
Fangmaschine gebaut. Heute bauen sie zum ersten Mal ein Modellflugzeug. Der
Rektor, Herr Tägtmeier schaut noch schnell herein und begrüßt uns. Toni
und Bernd stehen parat. Dann kann unser
Bauvorhaben beginnen. Daniel, Alexander, Manuel, Sascha, Thomas und
Matthias sind schon gespannt und können es kaum erwarten. Doch wie bereits im Unterricht gibt auch bei uns
zuerst etwas etwas zum Lesen. Bevor wir
beginnen werden erst mal die ersten Schritte der Baubeschreibung gelesen und besprochen. Dann
geht es aber auch schon los. Für die Anfängerschulung verwenden wir die "Kolibri" von Aero-Naut. Der Kolibri ist ein sehr schnell und leicht zu bauendes Freiflugmodell. Alle Holzteile sind vorbereitet, das Profil ist formgefräst und das Farbdekor wird aufgeklebt. Das Modell hat eine Spannweite von 920mm und ein Fluggewicht von 170 Gramm. Aero-Naut hat nahezu 20 Modelle speziell für die Anfängerschulung zu fairen Preisen. Vom Wurfgleiter oder Segelflugzeug, bis hin zum Gummimotorflugzeug kann das passende Modell, für die Einführung in den Modellflugsport gewählt werden. Alle Bausätze werden zu moderaten Preisen geliefert. |
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| Das Rumpfvorderteil besteht aus 4 ausgestanzten Balsabretter und einer Kieferleiste. Diese werden mit Uhu-Hart oder Weisleim zusammengeklebt. Die vordere Bleikammer wird gleich mit Bleikugeln gefüllt. Prüfend und hilfreich nimmt sich Bernd Matthias oder den anderen Jungs an. Die ganze Geschichte verursacht einen kräftigen Durst. Dieser wird zwischendurch mit Spezi gestillt. | |
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| Während der Trockenzeit werden schon mal das Höhen- und Seitenleitwerk vorbereitet. Das Seitenruder wird mit kleinen Messingblechen verbunden und kann somit als Trimmruder verwendet werden. Bei einigen Bausätzen lassen sich nur sehr schwer die Schlitze für die Messingbleche anbringen. Hierbei leisten wir natürlich Hilfestellung. | |
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| Mittels beiliegender Hellinge wird der Rumpf aufgespannt und die Leitwerke an der Rumpfstab geklebt. Die Flächenauflage samt Befestigungsdübel werden mit dem Rumpf verklebt und durch Auflegen einer Leiste auf die Tragflügelauflage auf Geradheit geprüft. Dies den Jungs zu vermitteln ist gar nicht so einfach. Nach ca. 2 Stunden ist die Luft bei den Jungendlichen teilweise draußen. Doch Toni versteht es immer wieder die Burschen zu begeistern. Da der mitgelieferte Uhu - Kleber aufgebraucht ist verwenden wir für die Tragflächen 5 Minuten Epoxy. Mit den beiliegenden Unterlagen werden so die beiden Flügelohren an das Mittelstück geklebt. Und so sind nach ca. 4 Stunden alle Flieger flugfertig. Das Ausschneiden und Aufkleben vom Dekor sind die letzten Tätigkeiten, bevor wir zum Modellflugplatz aufbrechen. | |
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| Noch ein Foto für die Presse vor dem Eingang der Schule. Ein alt beliebtes Motiv, an welches ich mich noch in meiner Schulzeit vor 40 Jahren erinnern kann. Auf dem Flugplatz angelangt, heißt es: auf die Plätze - fertig - los und alle Jungs starten ihre selbst gebauten Modelle. Die Freude ist groß. Selbst gebaut und dann fliegen die Segelflugzeuge noch so gut. Und man muss sich doch wundern über die Stabilität der Modelle. Bei einem zu harten Aufschlag lösen sich die Gummiringe an den Tragflügel und nichts geht zu Bruch. | |
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| Solche Aufregungen und Anstrengungen bereiten natürlich einen Bärenhunger. Die gegrillten Steaks und Würste sind im Handumdrehen verspeist. Gemäß dem Spruch, wie man arbeitet, so isst man verdrücken die Jungs mehrere Portionen. | |
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Auch unser Schubkarren ist eine kleine Attraktion. Matthias, der stärkste
unter den Jungs spielt den Chauffeur und fährt die Jungs auf dem Flugplatz
umher. Manchmal muss man sich schon wundern, woher die Jungs die Energie
nehmen. Kurz danach sind sie schon wieder fit für den Flugunterricht. Als Schüler - Lehrersystem verwenden wir den Smart TS3 von ACT. Dieses Schüler - Lehrersystem hat den Vorteil, dass es kabellos betrieben werden kann. Der Schülersender stellt per Funk die Verbindung zum Smart TS3 her. Dieser wiederum ist am Lehrersender angebracht und mit einem Kabel an der Lehrerbuchse verbunden. So kann der Schüler entfernt stehen und das Modell steuern. Der Lehrer kann aus der Ferne, bei Bedarf jederzeit das Kommando über das Modell übernehmen. In der Tat eine feine Sache. So geht es dann reihum. Jeder darf mal an den Sender und den Easycup selbst fliegen. Dabei erfahren die Jungs, dass dies doch nicht so einfach ist und etwas Übung abverlangt. Und so vergeht der Nachmittag wortwörtlich wie im Fluge. Die Jungs haben nun einen kleinen Eindruck über den Modellbau und Modellflug bekommen. Wir würden uns freuen, wenn wir den ein oder anderen wieder mal in den Bauräumen, bzw. auf dem Modellfluggelände begrüßen dürfen. Mal schauen ob was daraus wird! |
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| Schröcken | |
| Gerhard Kenner |