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Schröcken vom 02. bis 09. August 2009.
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| Schon viele Jahre organisieren wir im Vereinsrahmen einen gemeinsamen Modellfliegerurlaub in Schröcken. Da wir bislang immer die ersten Tage schlechtes Wetter hatten, verlegen wir dieses Jahr den Urlaub eine Woche früher. Heuer mal in die erste Augustwoche. In der Regel treffen wir hier jedes Jahr die gleiche Mannschaft. Doch dieses Jahr haben wir mal einige neue Gesichter dabei und sind zahlenmäßig einige Köpfe mehr. So wird ca. ein Drittel mehr Proviant eingekauft. Am Sonntag wird der Hänger geladen und abgeholt. Die Kollegen fahren schon mal nach Schröcken. Ich komme etwas später nach. | |
| Montag und Dienstag.
Andreas benötigt immer ein bisschen länger für den Bau von seinem
Modell. Aus diesem Grund hat er den Bausatz seiner Sea Fury mitgenommen.
Die ersten 2 Tage regnet es und so ist nach 2 Tagen der Rumpf bereits
rohbaufertig und verschliffen. So hat in der Unterkunft jeder etwas an
seinem Modell zu tun, von allen Seiten vernehmen wir ein emsiges sägen,
feilen und werken.
Andere finden endlich mal die Zeit in sich zu gehen. Geistig werden sicherlich die nächsten Projekte geplant. Oder an was denkt Achim da? Dieses Bild erinnert an den Denker von August Rodin. Gesellige Abende beim gemeinsamen Spielen sind zu Hause eher selten. Hier leben diese wieder auf. Diesen Abend packt uns das Korkenspiel. Gemäß dem Motto "Lachen ist gesund", wird gelacht bis zur Bewusstlosigkeit. |
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| Mittwoch und Anreisetag. Zusammen mit dem schönen Wetter reisen Pascal und ich an. In der Unterkunft angekommen laden wir unser Reisegepäck aus. Dominik wartet schon ungeduldig auf das mitgebrachte Modell und fährt mit uns gleich an den Hang. Da die Windrichtung nicht stimmt sind unsere Leute heute am Gegenhang. Immer wieder gehen Thermikblasen ab und heben unsere Modelle bis unter die Wolken. Die warme Sonne wärmt unseren Rücken. Mit ausgiebigen Höhenflügen in der Abendthermik lassen wir diesen Tag ausklingen. Ein toller Anfang für uns und der Wetterbericht sagt uns schönes Wetter für die kommenden Tage voraus. | |||
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| Donnerstag. Zu sechst in
einem Zimmer haben wir gut geschlafen. Das liegt sicherlich daran, dass
keine Schnarchnasen unter uns weilen. Nach einem kräftigen Frühstück mit
Eier und Speck geht es den Hang. Der Wind steht richtig und die Sonne
brennt. So sind heute die wichtigsten Utensilien die Sonnenschutzcreme,
Sonnenbrille und der Sonnenhut. Sicherlich, ein bisschen Verpflegung und
Getränke sollten auch dabei sein. Die neu gebauten Gritter von Andreas und Fabian werden eingeflogen. Wie erwartet fliegen diese Nuris genau so gut wie die restlichen schon gebauten Nurflügel. |
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Und so sieht aktiver Modellfliegerurlaub aus. Stundenlanges fliegen,
gelegentliches schlafen, essen und trinken. All dies, was im alltäglichen
Berufsleben ersehnt wird, gibt es hier in Hülle und Fülle. Da wir heute einige
Stunden in den Himmel schauen, haben wir gegen Abend alle eine gesunde
Gesichtsfarbe. In der Unterkunft wird gemeinsam das Essen gezaubert. Wie schon an den Abenden zuvor hat es allen gemundet und es sind alle satt. Kein Wunder, bei solch guten Köchen. An dieser Stelle mal ein recht herzliches Dankeschön an unseren Chefkoch Horst. Dein Gulasch, mit der Sauerkirschmarmelade und dem Rotwein ist einfach Weltklasse! |
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| Freitag. Eine Woche Alpensonne ist zuviel für Bernd. Die Sonnencreme bietet keinen Schutz mehr. Da muss der alte Windschutzscheibenabdeckung herhalten. Diese wird kurzerhand zerschnitten und mit Gummiringen an den Armen befestigt. Um dem Dauerflugbetrieb Stand zu halten müssen schon härtere Kalieber her. Unsere fortgeschrittenen Anfänger Andreas und Fabian mischen schon recht gut am Fluggeschehen mit. Wechselweise führen sie den Sender und halten ihr Modell am Himmel. | |||
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| Stefan war wieder einmal erfinderisch. Am Vortag noch 2 Dosen Almdudler gekauft und abends diese in einen Motoraufsatz verwandelt. So erreicht er heute die Wolken, denkt er. Der heutige Flug endet auf einer großen Wiese im Tal, genau neben der Wirtschaft. Nicht so schlimm. Er wollte ja sowieso ein Bier trinken gehen. | |||
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Samstag. Die Woche endet wie diese begonnen hat. Es regnet ab dem
Nachmittag. Laut Wetterbericht soll dieser Zustand noch die nächsten 3 Tage
anhalten. Unter dieser Vorraussetzung treten die ersten Mitglieder wieder
die Heimreise an. Nur der harte Kern bleibt da bis zuletzt und sträubt sich
nicht vor dem morgigen Putz. Beloht werden diese nochmals durch ein gutes
gemeinsames Essen. Wir haben uns in dieser Woche gut erholt, sind ausgiebig zum Hangsegeln gekommen und treten am Sonntag wieder die Heimfahrt an. Mit der Erkenntnis, das hier am Arlberg das Wetter die eigenen Laune hat, ist es wohl für das nächste Jahr egal, ob wir die erste oder zweite Augustwoche buchen. Wenn alles klappt möchten wir auch das nächste Jahr wieder an diesen Ort zurückkehren. Dies steht heute schon fest. Liebe Grüße aus dem Sennhaus Schröcken. |
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| Gerhard Kenner |